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Warum ich KI bei meinen Artikeln einsetze

Warum ich KI bei meinen Artikeln einsetze

Es wird Zeit, das mal auszusprechen (für alle, die es bis hierhin nicht bemerkt haben): Ich lass mich bei meinen Artikeln massiv von einer KI unterstützen. Komplett. Vom ersten Entwurf bis zum Formatieren.

Warum? Ganz ehrlich: Weil ich zu faul bin

Nicht zum Schreiben an sich – die Ideen und das Wissen kommen von mir. Aber alles bis ins kleinste Detail auszuformulieren, Aufzählungen sauber zu formatieren, Vergleiche strukturiert darzustellen, die passende Überschrift zu finden – das nimmt unglaublich viel Zeit. Und eine KI macht genau das, was ein guter Helfer eben so tut: Sie recherchiert Hintergründe, zieht Vergleiche, schlägt Formulierungen vor, erkennt Lücken im Argument.

Wie die Zusammenarbeit aussieht

Mein Workflow ist denkbar simpel: Ich habe eine Idee, skizziere die Punkte, die ich loswerden will, und lasse die KI den ersten Entwurf schreiben. Dann kommt mein Teil – und der ist nicht klein.

Selten überlebt der erste Wurf. Korrigiere ich doch systematisch:

  • Falsche technische Annahmen (die KI rät manchmal ins Blaue)
  • Formulierungen, die nicht zu meinem Stil passen
  • Fakten, die nicht stimmen oder veraltet sind
  • Strukturen, die mir zu langatmig sind
  • Vergleiche, die am Ende nicht greifen

Der fertige Artikel ist immer eine Mischung aus meinem Wissen und dem Vorschlag der KI. Ich stehe voll hinter jedem Satz – auch wenn der nicht immer direkt von mir kam.

Kein schlechtes Gewissen

Ich weiß, dass das einige meiner Leser verunsichern wird. Ist ja auch nachvollziehbar: Wenn der Autor nicht alles selbst formuliert, ist dann der Artikel noch echt?

Meine Antwort: Ja. Weil der Inhalt von mir kommt. Die KI ist ein Werkzeug – wie ein Lektor, wie ein Redaktionsassistent, wie Googlen, nur eben schneller und direkter im Fluss. Kein Journalist schreibt heutzutage allein. Und niemand würde einem Autor vorwerfen, dass er ein Wörterbuch benutzt hat.

Was mich stört: Dass viele Leute so tun, als würden sie alles selbst schreiben, während sie ganz genauso KI nutzen. Transparenz ist mir wichtiger als der Anschein von Autorschaft.

Was die KI nicht kann

Die KI schreibt keine Artikel. Sie formt Ideen aus, die ich habe. Wenn ich keinen Plan hätte, was ich erzählen will, wäre das Ergebnis generischer Unsinn. Die KI ist kein Ersatz für Erfahrung – sie ist ein Beschleuniger.

Und ja: Manchmal muss ich einen ganzen Absatz streichen und neu schreiben. Aber das ist immer noch schneller, als von Null anzufangen. Der grobe Rahmen steht, und ich muss nur noch die Stellen korrigieren, die nicht stimmen.

Was das für meinen Blog bedeutet

Ich werde nicht aufhören, KI einzusetzen. Aber ich werde weiterhin transparent sein: Jeder Artikel, den ihr hier lest, ist eine Zusammenarbeit zwischen mir und meiner KI. Der Inhalt kommt von mir, die Ausformulierung ist ein Gemeinschaftsprodukt.

Wenn euch das nicht gefällt – kein Problem. Aber ich finde, ehrlich ist besser als so zu tun, als wäre alles allein geschrieben. Und für alle, die es interessiert: Der Workflow funktioniert. Die Artikel werden besser, nicht schlechter. Und ich kann mich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: die Ideen. Achja, und wenn etwas falsch hier ist, dann war immer die KI schuld, ganz bestimmt.